Monats-Archive: Dezember 2011

Mit dem Schlitten den Hang herunter

Fast alle Kinder lieben Schnee. Es ist ja auch kein Wunder, all die Unannehmlichkeiten, die man als Erwachsener in den kalten Wintermonaten mit morgendlichem Eiskratzen der Autoscheiben oder dem Anfeuern des Kamins für ein warmes Wohnzimmer hat, sind für Minderjährige keine. Im Gegenteil: Sie werden von ihren Eltern warm eingekleidet, bei Spaziergängen auf den Arm genommen, wenn es zu anstrengend oder zu windig wird, und sobald man wieder zuhause ist, gibt es heiße Schokolade mit Sahne, ein warmes Bad und eine Kuscheldecke zum Einschlafen.
Davor kann man sich in der weißen Flockepracht aber am Besten so richtig verausgaben. Und ein Schlitten gehört hier einfach dazu. Ob eine extra zum Hinuntersausen ausgelegte Rodelbahn für die schon etwas Geübteren oder ein kleiner Hügel für die ebenso Kleinen, die noch nicht mit den älteren Geschwister mithalten können – Spaß haben die Kinder auf jeden Fall. Auch wenn sie einmal mit dem Hobby-Sportgerät umkippen sollten, denn in weichen Schnee zu fallen, erzeugt eher Gejauchze als Tränen.
Wer noch auf der Suche nach dem passenden Schlitten für die Kleinen ist, der hat die Auswahl zwischen dem klassischen Modell aus Holz, aber auch Plastik-Bobs mit zwei eingelassenen Sitzen oder sogar Reifen nachempfundenen Gummivarianten. Und wer nicht nur die Kinder alleine auf den Hang schickt, um inzwischen Plätzchen zu backen, sondern jeweils beides mit dem Nachwuchs gemeinsam bewerkstelligen möchte, der kann sich auch etwas Besonderes zum Schlittenfahren ausdenken. So könnte es einen Preis geben für den, der am schnellsten fährt, am schönsten fällt oder am lautesten lacht. Man kann sich auch erkundigen, wo abgesehen vom Park vor der Haustür die nächste offizielle Rodelbahn gelegen ist und sich dann dort einen besonderen Nachmittag gestalten. Hier erfährt man auch, ob es einen Lift nach oben gibt oder man laufen muss, zwischendurch Pommes gegessen werden können oder man selber sein Pausenbrot einstecken sollte – und kann sich notfalls einen weiteren Schlitten leihen, wenn die Abfahrten den Kleinen so viel Spaß machen, dass sie das Kufenutensil um nichts nicht mit ihren Eltern teilen wollen. Denn auch diese wollen mal wieder den Hang hinabsausen und sich an ihre Kindheit im Schnee zurückerinnern.

Schulstart leicht gemacht

Die meisten Kinder können es gar nicht erwarten eingeschult zu werden. Durch ihren unstillbaren Wissensdurst und ihre Unbefangenheit sind von Natur aus gute Voraussetzungen gegeben, dass Kinder freiwillig und mit Freude lernen.

Für einige Schulanfänger ist es am Anfang schwierig, sich an pünktlichen Unterrichtsbeginn und feste Schulstunden zu gewöhnen. Anders als im Kindergarten können sich Schüler nicht mehr nur mit den Dingen beschäftigen, die sie gerade interessieren. Das Thema zu einer bestimmten Zeit ist vorgegeben und es muss zusammen mit den Mitschülern und dem Lehrer gearbeitet werden.

Auch der Nachmittag ist nicht mehr nur zum Spielen da. Erst müssen die Hausaufgaben erledigt werden, bevor die Freizeit beginnt. Sich ausschließlich auf eine Sache konzentrieren – darauf kann man Kinder schon im Vorschulalter vorbereiten. Vorlesen ist förderlich für die Konzentration, genauso wie das Übertragen von kleinen Aufgaben und Pflichten im Haushalt, die bis zu einem bestimmtem Termin erledigt sein müssen. Problematisch für Kinder ist es, sich auf Dinge zu konzentrieren, auf die man gerade keine Lust hat. Nicht alle Fächer werden gleich gern gemocht. Hier stehen den Lehrern Übungsblätter für Grundschulen zur Verfügung, die auf die kindliche Neugier und den Spieltrieb aufbauen. So ist es für beide Seiten leichter, trockenen Lernstoff zu vermitteln bzw. aufzunehmen.

Der passende Autokindersitz

Kinder sind bei Autounfällen besonders gefährdet. Deshalb muss laut Gesetz jedes Kind, das jünger als 12 Jahre oder kleiner als 1,5m ist, in einem passenden Kindersitz transportiert werden. Ein Autokindersitz muss dabei bestimmte Kriterien erfüllen, damit er verkehrssicher ist. So ist ein Kinderautositz in Europa nur dann zulässig, wenn er nach der ECE-Norm R 44-04 oder 44-03 geprüft und gekennzeichnet wurde, was Sie am roten oder orangenen ECE-Etikett erkennen können. Daneben gibt es aber noch weitere Kriterien, die Sie beim Kauf eines Kindersitzes unbedingt beachten sollten. Entscheidend für die richtige Wahl des Kindersitzes ist die passende Gewichtsklasse, die sich nach dem Körpergewicht Ihres Kindes richtet. Man unterscheidet dabei die folgenden Klassen:

  • Klasse 0 für Säuglinge bis 10 kg
  • Klasse 0+ (bis 13 kg)
  • Klasse I (9 bis 18 kg)
  • Klasse II (15 bis 25 kg)
  • Klasse III (22 bis 36 kg)

Damit Sie den passenden Autokindersitz für Ihren Schatz finden, sollten Sie ihn am besten beim Kauf mitnehmen und probesitzen lassen. So können Sie sicherstellen, dass die Rückenlehne des Sitzes lang genug ist und damit ausreichend Schutz bietet. Testen Sie vor allem auch, ob Ihr Kind im Autositz gut angegurtet werden kann.

Wichtig ist, dass Ihr Kind optimal in den Autositz hineinpasst, ohne dass zusätzlich Kissen verwendet werden müssen. Wenn Sie den Kindersitz auf dem Beifahrersitz Ihres Autos anbringen, achten Sie unbedingt darauf, dass der Airbag dort nicht aktiviert ist. Denn im Falle eines Verkehrsunfalls kann dies fatale Konsequenzen für Ihr Kind haben. Wenn die Möglichkeit des Abschaltens nicht gegeben ist, sollte der Kindersitz ausschließlich auf der Rückbank des Autos angebracht werden.